Im Juli 1999 traf sich in einer Gartenlaube im Kölner Bilderstöckchen eine Gruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die die feste Absicht hatten, Not leidenden und hilfsbedürftigen Menschen durch aktive Unterstützung zu helfen.

In der Sache war man sich schnell einig.

Aufgrund von Nachrichten, die über die Versorgungssituation in den Ländern berichteten, aber auch durch persönliche Kontakte in Ländern mit Mangelsituationen hatten einige von uns in spontaner Eigeninitiative kleine Hilfstransporte organisiert und durchgeführt. Andere wiederum waren in anderen Vereinen und Hilfsorganisationen engagiert und konnten somit Eindrücke und Informationen über die teils katastrophale Versorgungslage in den betroffenen Ländern sammeln.

Im Rahmen der humanitären Arbeit wurden die Unterstützungsleistungen überwiegend in Rumänien vollzogen. Nach wie vor war die Versorgungslage in Osteuropa, besonders aber in Rumänien sehr schlecht. Kinder, Jugendliche und ältere Menschen litten darunter besonders. Aus diesem Grund hatten wir uns dazu entschieden, unsere Aktivitäten zunächst mit Schwerpunkt auf Hilfstransporte in diese Regionen zu konzentrieren.

Der Verein „Kölner für Menschen in Not e.V.“ war geboren!

Insgesamt blicken wir heute auf Erfahrungen zurück, die die Vorbereitung und Durchführung von ca. 30 Transporten mit einem Gesamtvolumen gespendeter und ausgelieferter Güter von über 400 Tonnen und einem Wert von mehreren Millionen Euro umfassen.

Unterstützt werden von uns Krankenhäuser, vornehmlich Kinderkliniken, Waisenhäuser, Altenheime und Einrichtungen, die dem Allgemeinwohl dienen, sowie durch Armut besonders betroffene Dörfer und Gemeinden.

„Kölner für Menschen in Not e.V.“ versorgt mit den Lieferungen von Lebensmitteln (insbesondere Kindernahrung), medizinischer Ausrüstung, Bekleidung, Haushaltswäsche, Werkzeugen, Baumaterial sowie anderer notwendiger Gebrauchsgüter.

Unsere Absicht ist nicht die Anlieferung von sogenannten zentralen Sammelstellen. Wir stellen durch persönliches Engagement sicher, dass die Hilfsgüter den bedürftigen Empfänger direkt erreichen.

Viele glauben, dass es den Rumänen seit dem EU-Beitritt 2007 besser geht. Doch das ist nicht der Fall. Den Menschen, die vorher bereits wenig Hoffnung und Hilfe hatten, geht es auch heute nicht besser. Vor allem die seit EU-Zugehörigkeit steigenden Sozialabgaben machen das Leben für viele Menschen nicht einfacher.

Der Verein „Kölner für Menschen in Not e.V.“ unterstützt auch in Deutschland regionale und überregionale Einrichtungen, Organisationen und Initiativen bei der Durchführung ihrer Projekte mit der Bereitstellung von Sach- und Geldspenden.  So konnte der Verein in den vergangenen Monaten und Jahren mehrere Tonnen Lebensmittel, Bekleidung und andere nützliche Gebrauchsgegenstände für gemeinnützige Organisationen der regionalen Obdachlosenhilfe sowie für die Unterstützung von sozial schwachen Familien zur Verfügung stellen.

Die Hilfsgüter werden sorgfältig zusammengetragen durch bundesweites beharrliches Anfragen bei den Herstellern und Vertreibern der benötigten Güter, sowie durch Spenden aus der Bevölkerung. Die Sortierung und Verpackung erfolgt in geduldiger Feierabendarbeit durch unsere Mitglieder.

Unterstützung erfahren wir auch durch in Köln ansässige Firmen, die Lagerkapazität kostenlos zur Verfügung stellen. Auch die Bundeswehr stellt Lagerraum zur Verfügung und unterstützt unter anderem durch die Bereitstellung großer Mengen medizinischer Geräte und Verbrauchsmaterialien.

Die Finanzierung der Transporte erfolgt durch Spenden aus der Bevölkerung.

Der Verein „Kölner für Menschen in Not e. V.“ ist beim Amtsgericht Köln in das Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt als „gemeinnützig“ anerkannt.

Der Verein ist berechtigt, Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

„Kölner für Menschen in Not e.V.“ hofft auf die Unterstützung aus der Bevölkerung und der Industrie, und auf deren Bereitschaft, mit anderen zu teilen.

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